Durch stetige Investitionen in modernste Technologie und eine ressourcenschonende
Kreislaufwirtschaft untermauern wir unseren zukunftsorientierten ökologischen Weg hin zu einer CO2 - neutralen Brauerei.

Nachhaltigkeit bestimmt das Handeln unserer Familienbrauerei in vielerlei Hinsicht. So investieren wir seit vielen Jahren stets in eine Vielzahl an Lösungen, um einen umweltfreundlichen und ressourcenschonenden Betrieb zu gewährleisten.
Wir setzen dabei vor allem auf erneuerbare Energien. Mit einer Photovoltaikanlage, die eine beeindruckende Fläche von etwa 3.500 Quadratmetern umfasst, produzieren wir große Mengen an Strom. So decken wir zu Spitzenzeiten schon rund die Hälfte unseres eigenen Strombedarfs durch sie ab. Die Anlage hat eine Jahresproduktion von rund 500.000 kWh. Zum Vergleich: Mit derselben Menge an Strom könnten umgerechnet etwa 170 Haushalte versorgt werden. Bei der Auswahl der Komponenten wurde besonderer Wert darauf gelegt, österreichische bzw. europäische Produkte zu verwenden.


Als dritte Brauerei weltweit und erste in Europa haben wir bereits 2012 ein patentiertes Energierückgewinnungssystem installiert. Dieses nutzt die Abwärme aus dem Brauprozess, spart so rund ein Drittel der Primärenergie und führt so zu einer weiteren Reduzierung unseres ökologischen Fußabdrucks.
Beim Brauen selbst bleiben am Ende Trebern und Hefe übrig. Im Sinne einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft werden auch diese weiterverwendet und von Landwirt:innen in der Umgebung als wertvolles natürliches Futtermittel eingesetzt.
Bei der Gärung entsteht CO2. Ein Teil davon ist als Kohlensäure im Bier gebunden. Statt den restlichen Teil in die Umwelt zu entlassen, sammeln wir das überschüssige Co2 und verwenden es zum Vorspülen unserer Flaschen, damit die Biere nicht mit Sauerstoff belastet werden. Das spart im Jahr weitere 200.000kg CO2.
Damit ein Teil unserer Biere glanzfein filtriert werden kann, setzen wir Kieselgur ein. Kieselgur besteht aus alten Kieselalgen, die nach dem Bierbrauprozess die Trübstoffe aus den Bieren filtern. Jährlich fallen bei uns rund vier Tonnen davon an. Vermischt man diese mit Jauche, entsteht ein wertvoller Bodendünger, der sich positiv auf die Bodengesundheit auswirkt. Verwendung findet dieser Dünger in der zur Brauerei gehörenden Landwirtschaft.


Beim Transport fallen durch einen regionalen Vertrieb nur kurze Wege an. Diese werden mit besonders emissionsarmen LKWs mit hoher Nutzlast bewältigt und helfen dabei, den CO2-Ausstoß weiter zu minimieren.
Zudem wird auf Mehrweggebinde gesetzt, die ihren Vorteil gerade bei kurzen Wegen voll ausspielen. Wenn die Fässer und Flaschen zurück in die Brauerei kommen, werden sie gereinigt, kontrolliert und anschließend wiederverwendet.
Die Etiketten werden dabei von den Flaschen abgewaschen. Durch den bewussten Einsatz eines recycelten Naturpapiers können diese dann kompostiert oder zu Biogas verarbeitet werden.
Aufgrund von Beschädigungen oder nicht entfernbaren Verunreinigungen ausgeschiedenes Glas findet in der Herstellung von Verkehrsleitsystemen Wiederverwendung.
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